Spätestens seit den 80ern ist das Sweatshirt aus dem Kleiderschrank nicht mehr wegzudenken. Sprach man bis dahin noch meist vom Pullover, so trat das Sweatshirt ab dann seinen Siegenzug an und hat sich zu einem Grundbestandteil der Basicmode entwickelt. Während in den Achtzigern das Sweatshirt noch eher als Streetkleidung galt - zum Beispiel als Markenzeichen der Hip-Hopper-Bewegung- wurde es es bald mehr und mehr zu einem Kleidungsstück für alle.
Sweatshirts werden heute von Männern und Frauen aller Alterstufen und sozialen Schichten getragen und sie sind auch nach wie vor bei den meisten Kindern und Jugendlichen in.
Sweatshirts bestehen aus Baumwolle oder einem Baumwoll-Kunstfasergemisch. Das langärmelige Kleidungsstück ist knitterfrei, robust und unverwüstlich, es dehnt sich toll auf der Haut und passt sich den Bewegungen an. Man braucht es nicht zu bügeln und es macht vieles mit, weshalb es auch oft als Oberteil von Jogginganzügen getragen wird. Übersetzt heißt Sweatshirt Schweißhemd. Es ist innen leicht angerauht, saugt den Schweiß auf und daher wird es besonders gern beim Sport (Tennis. Wandern, Joggen) getragen.
Man kann Sweatshirts aber auch gut mit einem daruntergezogenen Polohemd oder einer Bluse kombinieren. Mit Leinenhosen oder einem schicken Rock ist es sogar bürofähig, erfreut sich aber vor allem im Freizeitbereich einer sehr großen Beliebheit.
Sweatshirts gibt es mittlerweile in allen gängigen Farben, oft auch mit Label oder Aufdruck versehen.
Vielfach haben Sweatshirts eine Kapuze und gelten auch aus diesem Grunde nach wie vor als “kultige” Jugendkleidung.
Zwar gibt es heute auch trendige Sweatshirts mit edlen Markennahmen, aber das einfache Sweatshirt gehört nach wie vor zu den erschwinglichen Kleidungsstücken für jedermanns Geldbeutel.
Eine Zeitlang -und mitunter sieht man das sogar noch heute- wurden Sweatshirts in Überlänge-und Größe von Frauen als Minikleider zu Leggins oder dicken Strumpfhosen getragen, was für die Wandlungsfähigkeit dieses eigentlich ganz einfachen Kleidungsstückes spricht.